
Die Uhrenwerke sind etwas empfindlich und sollten bei jungen Sipplingen erst später verteilt werden. Als erstes sägen wir das Uhrenblatt (die Rückwand der Uhr) aus. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Beim Sägen macht es Sinn, dass immer einer das Werkstück festhält und ein Anderer sägt.
An den rauen Sägekanten kann man sich Splitter holen und sie sehen nicht gut aus. Deshalb sollten die Kanten mit etwas Schmirgelpapier abgerundet werden. Anschließend wird das
Uhrenblatt angemalt. Man kann auch mit einem Lötkolben die Zahlen in das Uhrenblatt brennen oder die Zeiger anmalen. Während die Farbe trocknet kann man schon mal etwas aufräumen und ein Spiel spielen. In das getrocknete Uhrenblatt wird nun ein Loch für das Uhrenwerk gebohrt. Vielleicht kann man bei dieser Gelegenheit auch gleich noch
ein Loch zum Aufhängen bohren. Damit das Uhrenwerk sich später nicht dreht, klebt man es auf der Rückseite des Uhrenblattes fest. Von vorne werden dann die Zeiger aufgedrückt und schon ist unsere Uhr fertig.